Die Schweiz verzeichnet eine der höchsten Burnout-Raten in Europa. Dennoch wird Burnout überwiegend als psychologischer Zustand behandelt — mittels Fragebogen bewertet und mit Therapie und Ruhe angegangen. Was oft fehlt, ist die biologische Dimension. Burnout hat eine messbare Blut-Signatur.

Die Biologie des Burnouts: Was im Blut zu suchen ist

Cortisol (nüchtern, morgens). Im frühen Burnout ist Cortisol typischerweise erhöht. Im fortgeschrittenen Burnout fällt es paradoxerweise unter den Normbereich. Ein Morgencortisol unter 300 nmol/L bei einem symptomatischen Erwachsenen bedarf weiterer Abklärung.

DHEA-S. Niedrig zusammen mit erhöhtem oder erschöpftem Cortisol ist ein klassisches Nebennierenstress-Muster.

hsCRP und IL-6. Chronischer Stress treibt systemische Entzündung an. Erhöhte Werte erklären Erschöpfung, Stimmungsveränderungen und kognitive Einschränkungen.

Vollständiges Schilddrüsenpanel. Subklinische Hypothyreose — insbesondere niedriges freies T3 — ist sowohl Folge als auch Beschleuniger von chronischem Stress. TSH allein reicht nicht.

Nüchterninsulin und HOMA-IR. Chronisch erhöhtes Cortisol treibt Insulinresistenz an — eine metabolische Komponente, die bei Burnout-Patienten oft völlig unbehandelt bleibt.

Was Aeonix für die Burnout-Beurteilung misst

Unser Panel umfasst: Morgencortisol, DHEA-S, hsCRP, IL-6, Blutbild mit Differenzierung, freies T3/T4, TSH, Nüchterninsulin und HOMA-IR, sowie Testosteron (Männer) oder Östradiol/Progesteron (Frauen).